Saison 2013


vs. Passiv Abseits Oldenburg 1:2 (0:1)

Vor dem Spiel:

 

Nach unserem furiosen Saisonstart steht heute das Spiel gegen PSO auf dem Plan. Kein leichter Gegner, weil enorm zweikampfstark, auch wenn wir bisher immer gut gegen die Passiven aussahen: 2010 gab's ein 1:1, 2011 ein 3:2 und 2012 sogar ein 6:1. Der dritte Sieg im dritten Spiel sollte also möglich sein, zumal wir bisher auch gegen die starken Teams von Dynamo (im Pokal) und den Füßen ziemlich gut aussahen. Das wäre dann ein enorm guter Saisonstart. Aber Obacht: Leicht waren die Spiele gegen PSO nie.

 

Nach dem Spiel:

 

Von Beginn an war dies ein schweres Spiel, was nicht nur dem miesen Wetter - es regnete in Strömen - geschuldet war. PSO stellte geschickt die Räume zu, ließ uns das Spiel machen, war aber hellwach in den Zweikämpfen. Dennoch "erarbeiteten" wir uns im wahrsten Sinne des Wortes die ersten Chancen. Darunter waren auch einige größere, sodass eine Führung nicht unverdient gewesen wäre. Von PSO war bis dato wenig zu sehen.

 

Das sollte sich in der 15. Minute ändern: Die Rot-Schwarz-Gestreiften kamen mit einem langen Ball über unsere weit aufgerückte Viererkette zu einem Konter und verwandelten eiskalt zum 0:1. Das war natürlich ziemlich ärgerlich, weil absolut unnötig. Bis zur Halbzeit rieben wir uns dann in Mittelfeldduellen auf und versäumten es, den Ball ruhiger in unseren eigenen Reihen laufen zu lassen.

 

Nach dem Pausentee funktionierte das besser. Das Ganze glich nun eher einem Handballspiel, bei dem wir PSO minutenlang in deren eigener Hälfte festsetzten und zahlreiche Ecken und Chancen herausholten. Allein der Ball wollte einfach nicht über die Linie. So kam es, wie es kommen musste: In der 60. Minute fasst sich ein Mittelfeldspieler der Passiven ein Herz, wird nicht energisch genug angegriffen und lässt mit einem satten Schuss unserem Keeper Vincent keine Chance, 0:2.

 

Sehr bitter, denn bis dahin gab es sonst rein gar nichts zu halten für Vincent, weil, nun ja, weil es einfach keine Chancen für PSO gab. Auch danach spielte nur noch ein Team: die Citizens. Mit aller Macht drängte man auf das gegnerische Tor. Dabei blieben jedoch zahlreiche Chancen leider ungenutzt. Dann aber doch: In der 68. Minute kann Malte mit einem schönen Fernschuss den Anschlusstreffer erzielen.

 

Was folgte, war ein einziger Sturmlauf. Schließlich wurde sogar die Viererkette aufgelöst und mit langen Bällen operiert. Allein, es half nichts. PSO verteidigte mit Mann und Maus. Letztlich retteten sie den Sieg über die Zeit, holten sich ihre ersten drei Punkte in dieser Saison und bescherten uns die erste Niederlage. Sehr bitter, waren wir doch über die gesamte Zeit die bessere Mannschaft.

 

Positiv bleibt aber festzuhalten, dass wir in der zweiten Halbzeit wesentlich besser spielten und auch durch das 0:2 nicht aufgegeben haben, sondern weiter an unsere Chance geglaubt haben. Fast hätte es noch zum Punktgewinn gereicht. Darauf lässt sich aufbauen - und spielerisch sind wir dieses Jahr ohnehin schon richtig gut drauf. Also, Kopf hoch Jungs, es kommen wieder bessere Zeiten.